Europäische Warenbörse
Ihr Ruf und ihre Ausstrahlung haben den Rahmen der eigentlichen Börsengeschäfte längst schon überholt. Die Börsen sind keine Wertbörsen im eigentlichen Sinne, sondern Getreidemarktplätze, auf denen Akteure aus der Getreidebranche, aber auch aus den Bereichen Düngemittel- und Tierfutterindustrie sowie aus weiteren dazugehörigen Branchen und Dienstleister (Banken, Transport, Versicherungen usw.) tätig sind.
Ihre Hauptaufgabe ist die Ausrichtung von „Börsentagen“. Die bedeutendsten Städte Europas wechseln einander bei der Ausrichtung der Europäischen Warenbörse ab, und der zunehmende Erfolg der Börsentage unterstreicht den repräsentativen Charakter der Tätigkeiten der Mitgliedsbörsen. Sie bieten den Akteuren aus der Getreidebranche eine Möglichkeit, einander direkt zu begegnen, die Marktperspektiven zu erörtern, Kontakte zu knüpfen und das gegenseitige Vertrauen zu stärken.

Unser Europa eröffnet sich jetzt neuen Mitgliedern aus der Nahrungsmittelbranche, die vertriebliche oder technische Kontakte anknüpfen und einen direkten Dialog herstellen möchten: so erweitert sich der Nahrungsmittelmarkt der Völker, die Information der gewerblichen Akteure verbessert sich, und ihr Einfluss auf die zuständigen politischen Einrichtungen wächst.
Heute wetteifern die Mitgliedsbörsen um die Ehre, die über 2000 Teilnehmer zu empfangen; der 48. Börsentag der Europäischen Warenbörse wird am 2, 3 und 4 Oktober 2008 in München ausgerichtet.
